StartseiteUncategorizedZeltlager 2015

Wieder einmal war es soweit: Die Schützenjugend zog es zum Zelten und Schießen auf die Schwäbische Alb nach Hundersingen bei Münsingen.

Bei brütender Hitze ging es auf die hoffnungslos überfüllte Autobahn gen Schwabenland. Ob man die zahlreichen Staus umfuhr oder sich hinten anstellte machte keinen großen Unterschied. Rund 4 Stunden dauerte die Anreise!!!

Und wie könnte es anders sein. Pünktlich zur Ankunft bei unseren Schützenfreunden öffnete der Himmel seine Schleusen und sorgte für Abkühlung.

Während die einen Zelte aufbauten und andere das Essen zubereiteten führten unsere Oldies Eberhard und Klaus Smalltalk mit den Gastgebern. Eine durchaus verantwortungsvolle Aufgabe, die sie auch bis zur Abreise wahrnahmen.

Gegen 20.00 Uhr wurden schließlich die Spezial-Ham- und Cheeseburger serviert. Der Küchenchef lächelte nur milde, als er die Ankündigungen vernahm, wer wieviele Burger vertilgen wollte. Drei bis vier hieß es in der Runde. Doch die Kids hatten nicht bedacht, dass die “Frikadellenbrötchen” nicht von einer Fastfood-Kette, sondern von ihrem Jugendleiter stammten. Und so schaffte keiner mehr als zwei Stück.

Den weiteren Abend verbrachten alle gemeinsam im Schützenhaus mit lustigen Karten- und sonstigen Spielen, bevor sich nachts um halb eins noch eine größere Gruppe auf den Weg zur Burgruine aufmachte. Das hat einfach Tradition und darf nur nachts gemacht werden.

Am Samstag machten sich alle gemeinsam auf, um den Kletterpark in Laichingen zu besuchen. Und wieder hieß es: Stau, Umleitung.

Endlich angekommen machten sich die jüngeren auf, um auf verschiedenen Parcous den Wald unsicher zu machen. Die älteren hingegen zogen ein zweites Frühstück vor, bevor auch sie gen Wald loszogen. Allerdings zu Fuß und nicht über Seile von Wipfel zu Wipfel.

Ein kuzer Regenschauer erinnerte alle Teilnehmer daran, dass es an der Zeit war, den Rückweg anzutreten.

Zurück am Schützenhaus wurden die KK-Gewehre aktiviert und in den folgenden Stunden konnte man meinen, der Krieg sei ausgebrochen. Nur einen ließ das ganze kalt: Der Küchenchef (-knecht?) zerlegte Unmengen Fleisch und marinierte dieses nach einem geheimen Rezept. Und als die Steaks dann auf dem Grill landeten, wurde auch umgehend die Ballerei eingestellt und brav der Tisch gedeckt. Zusammen mit gespendetem Kartoffel- und Nudelsalat machten sich alle gemeinsam an die Vernichtung der Fleischmassen, was aber wiederum an der Menge scheiterte.

Der weitere Abend glich dem vorherigen, nur dass es nicht so lange ging. Und wandern wollte auch keiner mehr.

Am Sonntag hieß es zeitig aufstehen. Um 8.00 Uhr Frühstück und dann die Zelte abbauen, da gegen Mittag ein Gewitter angekündigt war. Nur hatte dieses Gewitter wohl keinen Wetterbericht gelesen und ergoss sich bereits um 8.15 Uhr über unseren Zelten.

Da schon kurz darauf die Sonne wieder schien waren die Zelte auch schnell wieder trocken. Zeit genug also, noch ein paar Runden KK zu schießen oder den obligatorischen Smalltalk mit den Gastgebern zu führen. Und auch in der Küche ging es geruhsam zu: Reste-Essen stand auf dem Programm. Ham-, Cheese- und Steakburger, Salate usw.. Alles was der Kühlschrank so hergab.

Nach dem Mittagessen wurde noch alles schön aufgeräumt und die Autos beladen. “Heute gibt es keinen Stau” hatte die Prognose gelautet. Aber wie ist das nochmal mit den Prognosen?

Jedenfalls kamen alle heil wieder nach Hause und staunten nicht schlecht, dass offensichtlich ein heftiges Unwetter über Neckarhausen gewütet hatte.

Fazit: Noch am Montag klagten einige über Muskelkater vom Klettern und allgemeine Müdigkeit. Aber keiner wird sich davon abhalten lassen, in zwei Jahren wieder nach Hundersingen aufzubrechen. Dann vielleicht wieder mit einer größeren Delegation, insbesondere aus Reihen der etwas Älteren.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Schützenfreunde aus Hundersingen, dass wir zum wiederholten Mal das Schützenhaus und die Schießanlage nutzen durften. Und lasst Euch wieder einmal bei uns in Neckarhausen blicken!

 

Die Fotos vom Zeltlager findet ihr im Mitgliederbereich.

 


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