StartseiteUncategorizedHundersingen 2017

Am 23.07.2017 war es wieder einmal soweit. Unser traditionelles Zeltlager in Hundersingen stand an.

Seit vielen Jahren wird diese Tradition vorwiegend von unserer Jugend gepflegt. Doch in den letzten Jahren bekommen wir zunehmend Verstärkung auch vom Hauptverein. Das freut uns natürlich sehr.

Sechs Jugendliche und fünf Erwachsene machten sich im schönsten Wochenendverkehr auf den Weg Richtung Schwäbische Alb. Besonders rasant waren dabei Jugendleiter Martin Zimmer mit Co-Pilot Klaus Schmidtke unterwegs. Martin gönnte seinem PS-Boliden VW T4 mit rassigen 68 Pferdchen eine erste Ausfahrt. Mit diesem erst 22 Jahre alten Bus wollte er wenige Monate später die Sahara durchqueren. Auf dieser Probefahrt sollte er seine “Langstreckenqualität” und Autobahntauglichkeit unter Beweis stellen. Und erreicht tatsächlich als erster das Ziel.

Nach und nach trafen auch die restlichen Teilnehmer ein und bauten zunächst die Zelte auf. Zumindest die Jungen. Die Älteren nächtigten dann doch mehrheitlich in einem nahegelegenen Hotel.

Nachdem dann auch noch der Grill aufgebaut war, gab es die obligatorischen Hamburger, made by Jugendleiter. Diese schmeckten sichtlich nicht nur der Jugend.

Gut gesättigt genossen alle den lauen Sommerabend im Freien. Nach Einbruch der Dunkelheit verlagerte sich die Gesellschaft dann aber doch in´s Schützenhaus, wo der Abend bei ebenso lustigen wie “altersgerechten” Spielen ausklang.

Seltsamerweise sind vom Frühstück am nächsten Morgen keine Bilder verfügbar. Aber die “Oldies” standen bei Zeit auf der Matte und erinnerten daran, dass jetzt ein Ausflug geplant sei. Und Jugendleiter Martin Zimmer hatte da auch “etwas vorbereitet”. Eine Bootsfahrt auf der Donau war geplant.

Nachdem alle schick eingekleidet waren und auch eine Einweisung erfolgt war, ging eine lustige Paddeltour los. Boot “Jugend”, Boot “Mittelalter” und Boot “Rente” stachen in See. Nicht immer voll orientiert, aber mit viel Spaß, und immer mit der Strömung. So konnte sich keiner verfahren. Unterwegs musste auch ein Wehr auf dem Landweg “umschifft” werden, was jedoch ohne größere Probleme gelang.

Nach rund vier Stunden Paddelei erreichten wir schließlich das Ziel. Zwar hatten alle unterwegs ordentlich geschwitzt, aber unser OSM Eberhard Netzer übertrieb es dann zum Schluss doch etwas, indem er sich in der Donau ein wenig abkühlte.

Zurück im Schützenhaus wurde es dann laut. Es wurde geballert, was das Zeug hält. Währenddessen bereitete Chefkoch Martin das Abendessen zu. Und da sich ja alle an diesem Tag ordentlich bewegt hatten, wurden Steaks und mitgebrachte Salate auch ruckzuck weggeputzt. Seltsamerweise gestaltete sich der Abend wesentlich ruhiger und kürzer als am Vortag.

Der Sonntag startete wie  gewöhnlich mit Frühstück und Zeltabbau. Anschließend noch die restliche Munition verschießen und Reste grillen. Nachdem dann auch noch das Schützenhaus wieder halbwegs aufgeräumt war, hieß es schon wieder Abschied nehmen. Und so blieb uns nur noch, uns herzlich für die Gastfreundschaft zu bedanken und den gemeinsamen Wunsch von jung und alt zu äußern: “Däffe ma neggscht mol widda kumme?”

 

Die Bilder findet ihr im Mitgliederbereich.

 

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