StartseiteUncategorizedHoch hinaus in Laichingen

Am Freitag, 13. Juli 2012, hieß es für die Jugendabteilung der SG 1937 Koffer packen und Abfahrt.

Alle zwei Jahre fährt die Jugendfreizeit nach Hundersingen (Stadt Münsingen, Schwäbische Alb, cirka 400 Einwohner). Nach der knapp zweieinhalbstündigen Autofahrt hieß das Ziel: Schützenhaus.

Wer meinte, es wurde in einem bequemen Hotel genächtigt, der irrt. Zelten dienten als Schlafunterkunft. Binnen einiger Minuten waren diese schnell auf dem Rasen vor dem Schützenhaus aufgeschlagen. Für diejenigen, die nicht im Freien schlafen wollten bestand die Möglichkeit im Schützenhaus direkt die Schlafsäcke beziehungsweise die Matratzen und Feldbette auszubreiten. Diese Variante bevorzugten jedoch nur unser zweiter Vorstand Klaus Schmidtke und seine Nichte Denise Schmidtke. Eine andere sehr einfallsreiche Idee hatte sich unser Vorstand Martin Zimmer mit seinem Sohn Daniel einfallen lassen. Sie sind gleich direkt mit einem Wohnmobil angereist.

Natürlich gab es einen sehr guten Grund, eine so weite Reise auf sich zu nehmen. Nämlich das KK-Schießen. So gab es kein Halten mehr. Kaum war das Schützenhaus in Beschlag genommen, ging es ans Schießen. Schließlich musste man die Chance voll und ganz ausnutzen. Nach viel Munitionsverbrauch und etwas müden Gesichtern gab es selbstverständlich auch etwas zu Abendessen. Grillmeister Martin Zimmer servierte originelle Hamburger.

Am Samstag ging es dann hoch hinaus. 30 Kilometer weiter, in Laichingen, befand sich der heiß ersehnte Kletterwald. Schwindelfrei war Voraussetzung. Auch Höhenangst hatte im Kletterwald keine Chance. Doch Moritz, Marco, Timo, Heiko, Daniel und Sarah lachten der Gefahr ins Gesicht und verschwanden nach der Sicherheitseinweisung im tiefen Wald. Die nicht ganz so Schwindelfreien besuchten das nahe gelegene Tiefenhöhlen-Museum. Zweieinhalb Stunden später kam die Mannschaft der Waldkletterer mit vollendeter Mission wohl erhalten und in voller Besatzung zurück. Von Müdigkeit allerdings keine Spur. So wurde anschließend im Schützenhaus schnell zu den KK-Gewehren gegriffen und die Schießstände in Anspruch genommen.

Nach dem Abendessen ging es auf zur Nachtwanderung. „Geisterstund hat Gold im Mund“ und so marschierte die Jugend mit Taschenlampe im Gepäck auf zur Burgruine, die nicht weit vom Schützenhaus entfernt lag.

Am Sonntag fanden Schießmeisterschaften der Schützen statt (nur für die in Hundersingen und Umgebung). Hier gab es dann einmal Möglichkeit die Schützengilde nähere kennenzulernen und sich Tipps und Ticks fürs KK-Schießen zu ergattern. Aber eigentlich war das bei unserer Jugend nicht erforderlich. Nach abschließender Auswertung der Probescheiben waren erstaunliche Ringzahlen zu verzeichnen.

Leider ging das Wochenende viel zu schnell zu Ende und die Heimreise wurde angetreten. Ein sehr schönes Wochenende, wenn auch mit nicht viel Schlaf. In zwei Jahren heißt es dann wieder Koffer packen und Abfahrt nach Hundersingen.

 

Im Mitgliederbereich findet ihr die Fotos.

 


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